Einsamkeit versus Alleinsein
Frage: Wir alle erfahren, was Einsamkeit ist. Wir wissen um Ihren Schmerz und kennen ihre Ursachen, ihre Wurzeln. Aber was ist Alleinsein? Ist es etwas anderes als Einsamkeit?
Frage: Wir alle erfahren, was Einsamkeit ist. Wir wissen um Ihren Schmerz und kennen ihre Ursachen, ihre Wurzeln. Aber was ist Alleinsein? Ist es etwas anderes als Einsamkeit?
Was sind wir? Was sind wir – abgesehen vom Namen, von der Form, vielleicht vom Bankkonto (wenn Sie Glück haben), vielleicht von einer Fähigkeit, abgesehen davon, was sind wir? Leiden wir nicht? Oder gibt es kein Leid in Ihrem Leben? Gibt es Angst? Gibt es Sorgen, Habgier, Neid? Beten wir eine Vorstellung an, die der Verstand erschaffen hat? Klammern wir uns an ein Konzept, weil wir uns vor dem Tod fürchten? Leben wir nicht im Widerspruch, indem wir das eine sagen und das andere tun? Das alles sind wir. Unsere Gewohnheiten, unsere Nichtigkeiten, das endlose Geschwätz, das uns im Kopf herum geht, macht das alles aus, was wir sind. Es ist der Inhalt des Bewusstseins, der das Bewusstsein bildet. Dieses Bewusstsein hat sich mit der Zeit, durch riesige Erfahrungen, Schmerzen und Leiden entwickelt.
Ich finde niemanden Frage: Ich fühle mich sehr einsam und sehne mich nach einer intimen menschlichen Beziehung. Ich finde niemanden
Wenn wir verstehen wollen, was Vergnügen ist, müssen wir bereit sein, es zu erlernen, statt es zu unterdrücken oder sich ihm einfach hinzugeben. Dieses Erlernen ist eine Disziplin, die fordert, daß man sich weder darauf einläßt noch es verleugnet.
Wenn ich darf, möchte ich über das Ende des Leidens sprechen, weil die Angst, das Leid und das, was wir Liebe nennen, immer miteinander verbunden sind. Wenn wir die Angst nicht verstehen, werden wir das Leid nicht verstehen können – noch werden wir jenen Zustand der Liebe kennenlernen, in dem es weder Widerspruch noch Reibung gibt.
Es sind drei Dinge, die wir sehr gründlich verstehen müssen, wenn wir diese gesamte Bewegung des Lebens erfassen wollen. Diese sind Zeit, Leid und Tod.
Wir fragen jetzt, warum die Menschen so mechanisch geworden sind. Mechanische Gewohnheit schafft offensichtlich Unordnung, weil die Energie, die ständig in einer engen Abgrenzung wirkt, darum kämpft durchzubrechen, und das ist die Essenz des Konflikts. Verstehen Sie, was der Spiegel jetzt sagt? Nicht ich, es gibt hier keinen Sprecher. Können Sie mit Sorgfalt, Aufmerksamkeit, und einem Gefühl großer Zuneigung das beobachten, was Sie hören?
Liebe, Sex und Vergnügen ist Thema eines Dialogs zwischen J. Krishnamurti und Dr. A. W. Anderson. Bitte richten Sie Ihre Aufmerksamkeit nicht nur auf das, was gesagt wird, sondern wie es gesagt wird. Beobachten Sie den Prozess des Dialogs und wie 2 intelligente Wesen miteinander und nicht gegeneinander sprechen. Das ist Konversation, das ist Kommunikation und nicht das Krähen zweier Hähne, die sich gegenseitig ihre aufgeblähten Egos vorführen.
Dies Problem der Liebe – Teil 1 Eine kleine Ente kam wie ein Schiff unter Segel auf dem breiten Kanal
Verstand und Liebe – Der Weg führte an einem Bauernhof vorüber und kletterte bergan. Der Blick fiel von oben auf die verschiedenen Gebäude, die Kühe mit ihren Kälbern, die Pferde, die vielen landwirtschaftlichen Maschinen. Der Pfad war hübsch, er führte uns durch Feld und Wald und wurde augenscheinlich auch gern vom Wild benutzt, das hier und dort seine Spuren in der feuchten Erde hinterlassen hatte. Wenn es sehr still um uns war, vernahmen wir noch in weiter Entfernung die Stimmen vom Hof, Gelächter und Radiomusik.